Poesie

E.E. Jeziorek

E.E. Jeziorek

Akt der Nacht

Ich warte auf die Nacht,
die bringt uns hungrige Blicke.
Ich warte auf die Macht,
die öffnet unsere durstigen Lippen.

Ich warte auf die Dunkelheit,
die Worte berührt mit Gesten.
Ich warte auf die Augen,
die uns begehren – nicht von gestern.

Ich warte
auf den Traum,
der unsere Seelen ins Jenseits will schicken,
auf die Lust,
die Hände umarmt mit Lippen.

Auf den Moment,
der unsere Körper schaukelt in die Hölle.
Ich warte auf das Glück,
auf die ruhige Stille.