The Greek Sailors
„Narcissus“, unser stolzes Boot,
Segelt durch Griechenlands Gewässer
Mit einer Crew voll Seebären
Und selbsternannten Könnern besser.
Wenn der Wind mal kräftig bläst,
Füttert Heidi laut die Fische,
Und der Rest der Damencrew
Kühlt die Hintern in der Brise.
Klaus, verliebt ins Großsegel,
Wenn Metaxa ihm gut schmeckt,
Zerrt wie wild an allen Fallen,
Bis der Baum ihn fast verreckt.
Der Anker ist Werners Sache,
Den wirft er mit voller Wucht.
Doch hat er ihn gut versenket,
Kriegt er ihn nie mehr aus der Bucht.
Der Skipper nach ein paar Bierchen
Träumt vom Kap Hoorn voller Wonne,
Während still der Autopilot
Für ihn steuert in der Sonne.
Dieter rennt mit Fotoapparat,
Fotografiert wie wild die Küste,
Und wenn das Licht mal günstig fällt,
Hat er vielleicht die richtige Linse.
In Poros wüteten die Wespen
Auf Salat und Ouzosuppe,
Was tragisch endete schließlich
Mit einem Stich im Po von Ute.
Monika kaufte sich Sandaletten
Mit absurd hohen Absätzen,
Dass in jedem Hafen Griechen
Sie sofort vernaschen möchten.
Sabine schwamm bei Dokos draußen
Zwischen Felsen an der Küste,
Wollte eine Anemone streicheln,
Doch die brannte ihre Brüste.
Segeln ist doch keine Kunst,
Man muss sich nur etwas plagen
Und manchmal auch dem Neptun
Eine kleine Opfergabe tragen.